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Sujuten

Die Sujuten leben als einfache Fischer, Jäger und Sammler in Nuvjia, einer weitläufigen Region aus Sümpfen und Mangrovenwäldern an der Mündung des Nadus. Sie gelten als spirituelles und friedfertiges Volk, das aufgrund der Geographie nicht damit rechnen muss, Ziel einer Invasion zu werden. Tief in den Sümpfen liegen viele der alten, rituellen Stellen und Klöster der Posterie.

Beschreibung

Das geistige und weltliche Oberhaupt der Sujuten ist der Prophet Dikêe, der im Kloster der Tempelstadt Tôdt seine Lehren verbreitet und versucht, das Volk anzuleiten. Er ist das Oberhaupt der Lehren der Posterie und vertritt den Grundsatz, dass jedes Leben gleich wiegt. So kommt es auch, dass sich bereits vor der Zeit des Vergessens viele Flüchtlinge in Nuvjia ansiedelten, sodass die Sujuten heutzutage aus einer Vielzahl von Abstammungen bestehen, die im Laufe der Jahre miteinander verschmolzen. Sie ergeben eine bunte Kultur, die der gemeinsame Glaube verbindet.

Verbreitung & Lebensweise. Nuvjia erstreckt sich von der Nadusmündung abwärts am südlichen Ufer des großen Flusses. Als Fischer, Jäger und Sammler kennen sie kaum Ackerbau und leben entweder tief in den Sümpfen in einfachen Dörfern oder in einer der beiden Metropolen Suam und Tôdt. Weit verbreitet sind in Nuvjia diverse Rauschmittel, die ebenso wenig verboten sind wie Mischehen zwischen den verschiedenen Abstammungen.

Glaube & Religionen. So vielfältig wie die Bevölkerung selbst sind auch ihre Religionen. Viele Bräuche vermischten sich. Weit verbreitet ist aber ein naturnaher Ahnenkult, der sich in einem kleinen Schrein am Eingang jeder Hütte manifestiert. Hier wird in Urnen die Asche der Verstorbenen aufbewahrt. Die Sujuten glauben an eine große Nähe zur Geisterwelt und daran, dass sie mit ihren Verstorbenen kommunizieren können.

Charakter & Verhalten. Als Schmelztiegel der Kulturen ist man Fremden gegenüber tolerant und offen. Sujuten genießen das Leben soweit es geht und sitzen gern zusammen, um zu lachen, zu spielen und zu erzählen.

Kleidung & Waffen. Schwere Rüstungen sind im Sumpf hinderlich. Ebenso wie schwere Waffen und Feuerwaffen, die zu anfällig für die Feuchtigkeit sind. Die Sujuten kennen einen eigenen Langbogen, der neben den langen Speeren zur Jagd verwendet wird. Überall bekannt und getragen ist der Sujutenhut, ein breiter Strohhut, der vor den häufigen Regenschauern schützt. Kleidung ist oft sehr farbenfroh.

Sprache & Namen. Die Sujuten neigen dazu, alle Namen auf höchstens zwei Silben abzukürzen. Männliche Vornamen bestehen sehr oft aus nur einer Silbe. Nur Freunde und Familie kennen den vollständigen Namen.

Weiblich: Hana, Mira, Yete Männlich: Han, Hor, Mar, Mir, Yet, Zut

Mechanismen

Herkunft & Professionen

Abstammungen: alle
Professionen: alle

Merkmale & Fähigkeiten

Sprachen: Na'am
Fähigkeiten: Schwimmen oder Boote (wählen)
Merkmale:
Typisch:

Attribute

Geist Wahrnehmung +1 / +
Körper Stärke −1 / −
Seele Mystik +1 / +

Fertigkeiten

Gesellschaft: Beredsamkeit o (+), Menschenkennen o (+), Sitten & Bräuche +
Heimlichkeit: Fingerfertigkeit o, Verbergen o
Kampf: Armbrust −, Bogen +, Feuerwaffe −, Klingenwaffe o, Messer & Dolche o, Schild −, Stabwaffe o, Stangenwaffe o, Waffenlos +, Wuchtwaffe o
Körper: Gewandtheit +, Kraftakt o, Zähigkeit o
Sinne: Orientierung + (o), Sinnesschärfe + (o)
Wildnis: Jagen + (o), Tiere & Pflanzen + (o), Überlebenskunst + (o)
Wissen: Alchemie − (o), Bildung − (o), Gesteine & Metalle −−, Handwerk +, Heilkunde o, Länder & Gesetze −, Sagen & Legenden +, Technik − (o), Völker & Religionen +, Zauberkunde o
Magie: Elementarmagie —, Kraftmagie —; Spiritimus —
Mystik: Argos o, Bra +, Dhargass o, Ghen o, Gôth −, Ippaia +, Lind −, Lûgg o, Perene o, Seîj −, Sor −, Trascha −, Tulgret −