Tjara

Tjara ist der Name der einzig größeren Ansiedlung der nördlichen Stämme, welche die Bezeichnung Stadt verdient, und gibt zugleich der gesamten Region ihren Namen. Die Gesamtheit der nördlichen Stämme wird Tjaraner genannt. Sie sind ein raues und fremdes Volk, über das nur wenig bekannt ist.

Die Landstriche nördlich des Korbath gelten als wild und unbarmherzig. Zu keiner Zeit gab es hier ein größeres Reich unter einer festen Führung. Vielmehr bekriegen sich hier seit jeher kleine Stämme von Menschen.

Lage: An der Küste und in den Hügeln nördlich des Korbath
Bevölkerung: ~ unbekannt
Fläche: ~ 30.000 Passagen² (100 Passagen N–S / 300 Passagen O–W)
Regierungsform: Archaisch, Häuptlingstum
Wichtige Orte: Tjara (Stadt) — 38.000
Renhölder (Stadt) — 12.000
Landschaft: Hügeliges, oft steiniges Grasland. Wenige Wälder. Moore, felsige Küsten
Klima: kühl, sehr regnerisch
Kulturen: Tjaraner, Bandha, Torkwai
Sprachen: Tjara
Religionen: Schamanismus, elementarer Glaube an Wind und Erde
Wirtschaft: Ackerbau, Fischfang

Horden und Finnen

Die Tjaraner selbst zerfallen in ein wildes Gemisch einzelner, oft miteinander verfeindeter Stämme. Sie unterteilen sich aber, abhängig von ihrem Lebensraum, in Horden und Finnen. Die Finnen siedeln an den schroffen Küsten und leben von dem, was sie dem Meer abringen können. Sie sind grimmige Fischer und tollkühne Seefahrer. Die Horden bevorzugen es, im Schutz der Hügel am Rande des Korbath zu siedeln. Sie sind Hirten und Bauern, die sich vom steinigen Boden ernähren. Sie alle wählen ihre Häuptlinge in blutigen Zweikämpfen.

Sie sind ein raues aber herzliches und vor allem ehrliches Volk Lügen und Hinterlistigkeit sind ihnen fremd und erscheinen ihnen feige. Man mag sich hüten diese Tugend als Naivität abzutun. Sie sind sehr ehrenhaft und achten das Recht des stärkeren.