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Magie & Mystik

Den Göttern ist es vorbehalten, Zauberei zu wirken. Sie sind in der Lage, Dinge zu vollbringen, die nicht an die Gesetze der Natur gebunden sind, Dinge, die über Raum, Zeit und die menschliche Vorstellungskraft hinausgehen. Zauberei ist allmächtig. Zauberei ist gefährlich. Die Elfen eigneten sich in ihrem Größenwahn die Zauberkunst der Götter an. Dieser Größenwahn führte zum großen Vergessen und zerstörte große Teile der Welt.

Die Soristen erkannten die Ursachen für den Weltenfall. Es war das Wissen Sterblicher um die Zauberkunst. Dieses erzürnte die Götter. Damit nie wieder die Gefahr bestünde, dass dies geschieht, wurden die Gebote über die Zauberei verfasst. Diese regeln die Ausübung jeglicher Art von Zauberei unter Sterblichen.

Sors Gebote über die Zauberei. Das umfangreiche Schriftstück enthält mehr Verbote als Gebote und stellt unmissverständlich klar, dass Zauberei grundsätzlich verboten ist. Das Schriftstück rechtfertigte die grausamen Jahre der Elfenverfolgung, in der Tausende Elfen und Halbelfen hingerichtet wurden.

Register Soritas. Weiterhin ist streng geregelt, wie mit Zauberern umzugehen ist. Jeder, der die Zauberkunst beherrscht, muss sich von den Soristen prüfen und in das Register Soritas eintragen lassen. Er ist verpflichtet, sich jederzeit als Zauberkundigen ausweisen zu können, und ihm ist strengstens untersagt, Zauberei in irgendeiner Form anzuwenden, die den Geboten über die Zauberei widerspricht. In den Geboten ist streng aufgelistet, welche Art Zauberei erlaubt und welche verboten ist. Verstöße hiergegen werden fast immer mit dem Tode bestraft.

Prüfung und Zeichen. Jedes Kind wird der Prüfung unterzogen. Mit dieser heiligen Zeremonie lassen sich diejenigen aufspüren, die die Fähigkeit in sich tragen, Zauberei zu wirken. Diese Kinder werden registriert und gekennzeichnet. Sie tragen ein eingestochenes Zeichen aus roter Tinte auf dem Handrücken der linken Hand. Es warnt zukünftig jeden vor dem Gezeichneten.

Die Gezeichneten. Zeit ihres Lebens werden die Gezeichneten beobachtet. Sie werden regelmäßig überprüft und befragt. Jedes Jahr müssen sie sich bei der Registratur Soritas melden. Geschieht in ihrer Nähe etwas Unerklärliches, sei es nur unerklärlich schrecklich oder einfach tragisch, wird die Schuld bei ihnen gesucht.

Allgemein zerfällt die Zauberei in Magie und Mystik.

Magie. Ein Magiekundiger, egal ob Magier, Hexer, oder Artefaktwirker, hat die Fähigkeit, seine Umwelt durch Formeln so zu manipulieren, dass er bestimmte Effekte erzielen kann. Diese Fähigkeiten hat der Magiekundige erlernt, durch einen Lehrmeister, eine Schule, oder durch ein reines Selbststudium. Ihm ist durchaus bewusst, was er tut, wenn er einen Zauber wirkt. Er sieht sich als eine Art Wissenschaftler.

Mystik. Ganz anders funktioniert die göttliche Zauberei, die sogenannte Mystik, deren Grundlage das gleichnamige Attribut ist. Die Fähigkeit, einen Zauber zu wirken, kommt von außen. Der Mystiker bittet eine höhere Macht darum, ihm einen Dienst zu erweisen. Diese Macht kann ein Gott bzw. eine Gottheit sein, aber ebenso ein Dämon oder jede andere überirdische Wesenheit. Ein Mystiker weiß zwar auch, welchen Effekt er bewirken kann, aber nicht, wie er das tut.

Ein Elementarmagier beherrscht z. B. die Elemente und kann sie dazu bewegen oder auch zwingen, zu tun, was er will. Die wichtigste Grundlage hierfür ist, wie der Name schon sagt, das Attribut Magie. Ein Priester hingegen kann die Elemente ansuchen, ihm einen Dienst zu erweisen. Dieser Gegensatz von Zwingen und Bitten führt zwischen Magiern und Mystikern oft zu Zwist. Mystiker fühlen sich vor allem dann in ihrer Philosophie verletzt, wenn sie wahrnehmen, dass ein Magier die Natur schröpft.

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  • Zuletzt geändert: 08.09.2026 16:01
  • von Voigt