Arkanar
Arkanar, der Sklavenhafen
Die größte und mächtigste Stadt Estoriens ist Arkanar. Prachtvoll war sie aber nie. Schon immer waren die Gassen eng und schmutzig. Dennoch versteckt sich hinter den dunkelgrauen Mauern großer Reichtum. Täglich erreichen Handelsschiffe den mächtigen Hafen, dem letzten voll befestigten vor den nördlichen Meeren. Dieser war während der Kriege stets von großer Bedeutung, da er sehr gut zu verteidigen ist und einer ganzen Flotte Platz bietet.
Weniger bekannt ist die Tatsache, dass Estorien viel Wissen über Schiffbau versammelt hat. In Arkanar gibt es große und gute Werften. Hier wurde ein Großteil der altanischen Flotte hergestellt, die hier auch stationiert war. Die Seesoldaten sind mäßig beliebt, da sie als arrogant und ungehobelt gelten.
Merkmale
| Einwohnerzahl: | 238.000 |
|---|---|
| Garnison: | 200 Mann estorische Stadtwache 1.200 Mann feldtische Besatzungstruppen 1.000 Mann feldtische Seesoldaten 200 Mann vom Söldnerbund des Seewolfes |
| Religionen: | Kirche des Argos, Bra, Sor geheime Tempel der Ghen |
Stadtteile
Die Brackstadt
Das ehemalige Nordviertel Estoriens versank fast vollständig im Meer. Nur ein 200 Meter breiter Streifen entlang der Stadtmauer kann trockenen Fußes betreten werden. Und auch dieser steht bei Sturmfluten regelmäßig unter Wasser. Hier leben die Ärmsten der Armen. Aufgrund von Wohnungsnot weichen mehr und mehr von ihnen in die überschwemmten Gebiete im Brackwasser aus. Mit Booten und Kähnen erreichen sie die Obergeschosse, die noch aus dem Meer herausragen.
Westobern
Die Sümme trennt das Armenviertel von Westobern. Ursprünglich ein angesehenes Viertel, wirkt es heute eher heruntergekommen. Viele einfache Arbeiter, Bauern und Handwerker treffen sich hier in unzähligen Spelunken. Der Bau der neuen Brücke beschäftigt Hunderte von Arbeitern und bringt Hoffnung für das Viertel. Die neue Handelsstraße soll durch Westobern führen und Wohlstand bringen.
Unterwest
Unterhalb des Jordir grenzt Unterwest an die Stadtmauer. Unterwest umrahmt auch den Pfuhl, was Unterwest neben der Brackstadt zu einem der schlimmsten Viertel macht.
Der Pfuhl
Der Pfuhl ist ein morastiger See aus Brackwasser, der Teile der Stadtmauer und der alten Handelsstraße nach Kankanar überspülte. Nur wenige Meter tief, aber pechschwarz, ragen hunderte Dächer und Türme aus dem Wasser. Hier verstecken sich die Kriminellen und Ausgestoßenen.
Hafenviertel
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Marktviertel
Zusammen mit dem Hafenviertel bildet das Marktviertel das Zentrum Arkanars. Hier herrscht immer reges Treiben.
Der Goldberg
Auf einem felsigen Hügel stehen die Villen der Oberen. Nur eine gut bewachte Straße führt in Serpentinen durch enge, aber reiche Gassen bis hinauf.
Südrand
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