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Tjara
Tjara war der Name des untergegangenen Reiches der nördlichen Stämme, nördlich des Korbath. Die Gesamtheit dieser Stämme wird bis heute Tjaraner genannt – ein raues und fremdes Volk, über das nur wenig bekannt ist.
Die Landstriche nördlich des Korbath gelten als wild und unbarmherzig. Seit dem Untergang des Reiches gab es hier keine größere Macht mehr unter einer festen Führung. Vielmehr bekriegen sich hier seit jeher kleine Stämme von Menschen.
Horden und Finnen
Die Tjaraner selbst zerfallen in ein wildes Gemisch einzelner, oft miteinander verfeindeter Stämme. Sie unterteilen sich aber, abhängig von ihrem Lebensraum, in Horden und Finnen.
Die Finnen siedeln an den schroffen Küsten und leben von dem, was sie dem Meer abringen können. Sie sind grimmige Fischer und tollkühne Seefahrer.
Die Horden bevorzugen es, im Schutz der Hügel am Rande des Korbath zu siedeln. Sie sind Hirten und Bauern, die sich vom steinigen Boden ernähren.
Sie alle wählen ihre Häuptlinge in blutigen Zweikämpfen.
Sprache
Im untergegangenen Reich Tjara sprach man eine gleichnamige Sprache, das Tjâra. Sie ist nicht mit dem Nistril verwandt. Sprachforscher haben aber Parallelen zum Torkwai entdeckt, die vermuten lassen, dass beide denselben Ursprung haben. Die Tjâraner schrieben in den 33 Runen des Ebda'ok, der tjâranischen Gottesschrift.